Wiss. Mitarbeiter:in (m/w/d, 60 %) Forschungsprojekt zur Israelberichterstattung

Am Tikvah Institut gUG ist ab dem 01. Juli 2025 eine Stelle (60 %) für eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (w/m/d) im Projekt „Das Israelbild in deutschen Print- und Onlinemedien“ zu besetzen. Die Vergütung nimmt Bezug auf TVöD Bund (Entgeltgruppe 13 [Stand 2024]). Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Die Projektlaufzeit ist bis Ende Mai 2027 geplant.

Das Tikvah Institut gUG arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis im Bereich der Antisemitismusbekämpfung. Es fördert ein breites Verständnis für jüdische Geschichte und jüdisches Leben, eine Sensibilisierung für alle Formen des Antisemitismus und einen respektvollen Umgang mit dem jüdischen und demokratischen Staat Israel sowie ein differenziertes Wissen über die plurale israelische Zivilgesellschaft und ihrer Kontroversen.

Das Forschungsprojekt untersucht die Darstellung Israels in deutschen Print- und Onlinemedien. Dabei werden insbesondere problematische Narrative und antisemitische Stereotype und Topoi in der Berichterstattung analysiert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Aufgaben

  • Mitwirkung bei der Durchführung eines qualitativ-quantitativen Forschungsprojektes zu textbasierten Darstellungsformen in der journalistischen Berichterstattung über Israel und den israelisch-palästinensischen Konflikt;
  • Zusammenstellung, Codierung und Auswertung eines Quellenkorpus (MAXQDA);
  • statistische Analysen zu ausgewählten Phänomenen;
  • Literaturrecherche und -verwaltung von Literatur (Citavi);
  • (Mit-)Verfassen wissenschaftlicher Publikationen;
  • Vorstellung von Forschungsergebnissen innerhalb und außerhalb des Instituts, zum Beispiel im Rahmen von Fachtagungen und wissenschaftlichen Konferenzen;
  • Entwicklung und Umsetzung von Gesprächs- und Weiterbildungsformaten zur Weiterbildung von Journalist:innen und journalistischen Organisationen.

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder gleichwertig) in einem einschlägigen Fach (z. B. aus den Sozial- bzw. Geistes- und Kulturwissenschaften) mit erkennbarem Schwerpunkt auf Antisemitismusforschung und/oder zum israelisch-palästinensischen Konflikt;
  • vertiefte Kenntnisse zu gegenwärtigen Erscheinungsformen des Antisemitismus notwendig;
  • gute Kenntnisse und sichere Handhabe der Methoden der empirischen Sozialforschung (insbesondere zur qualitativen Inhaltsanalyse, Statistikkenntnisse wünschenswert);
  • sicherer Umgang mit Citavi, MAXQDA und MS-Office sowie Bereitschaft zur Einarbeitung in weitere Softwareprogramme;
  • Fähigkeit zum selbstständigen, strukturierten und zielgerichteten Arbeiten;
  • hohe Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke;
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse;
  • Anwesenheit vor Ort in Berlin.

Das Tikvah Institut gUG steht für Diversität und Chancengleichheit. Daher fördern wir die Zusammenarbeit heterogener Teams. Frauen, Personen, die sich als divers verstehen, und Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Leider sind unsere Büroräume jedoch nicht barrierefrei.

Wir bieten eine verantwortungsvolle Position in einem gesellschaftlich hochrelevanten Forschungsfeld, die die Teilnahme an Tagungenund die Vernetzung im Forschungsfeld sowie die Mitgestaltung von Transferformaten zwischen Forschung und journalistischer Praxis ermöglicht. Die Arbeit erfolgt an unserem Bürostandort in Berlin-Mitte; flexible Arbeitszeiten und anteiliges mobiles Arbeiten sind nach Absprache grundsätzlich möglich. Bitte senden Sie Ihre vollständige Bewerbung (max. 1-seitiges Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse sowie falls vorhanden Publikationsliste) zusammengefasst in einer PDF-Datei bis zum 25.05.2025 unter dem Stichwort „Israelberichterstattung“ an info@tikvahinstitut.de. Bei Fragen stehen wir unter dieser Adresse ebenfalls gerne zur Verfügung.