Gemeinsames Gedenken an die Opfer der islamistischen Terrorattacken auf Israel am 7. Oktober

Datum: 7. November 2023
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Pariser Platz, Berlin

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e. V. in Kooperation mit צוזאמן unterstützt vom Tikvah Institut

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Vor genau einem Monat startete die Terrororganisation Hamas ihren Angriff gegen Israel. Über 1.400 Menschen wurden an jenem Tag ermordet. Mehr als 230 weitere wurden entführt – ihr Schicksal ist bis heute ungewiss. Dies war das größte Massaker an Juden seit dem Holocaust. Zu den Ermordeten und Entführten zählen auch zahlreiche deutsche Staatsbürger. Bei einem Musikfestival im Süden Israels wurden über 250 Menschen auf grausamste Weise umgebracht, darunter auch Frauen, die vor ihrem tragischen Ende misshandelt und vergewaltigt wurden.

Wir sind zutiefst erschüttert von den Gräueltaten und den Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von der Terrororganisation Hamas begangen werden, welche die gesamte Region in einen blutigen Zwangskrieg führen. In diesem Kampf, in den Israel gezwungen wurde, muss Israel sein Recht auf Selbstverteidigung ausüben. Diese Taten erfordern eine nüchterne und wachsame Betrachtung. Das Massaker vom 7. Oktober 2023 und der darauf folgende Krieg richten sich nicht allein gegen Israel, sondern gegen die gesamte Menschheit und insbesondere gegen unsere gemeinsamen Werte als freie und demokratische Gesellschaft.

Die Hamas zeigt ihr barbarisches Gesicht und verstößt gegen internationales Recht, indem sie sowohl israelische Geiseln als auch die Zivilbevölkerung Gazas als menschliche Schutzschilde einsetzt.

Im Gedenken an die Opfer des grausamen Terroranschlags vom 7. Oktober stehen wir in Solidarität an Israels Seite und fordern die bedingungslose und umgehende Freilassung aller von der Hamas entführten Geiseln.

Das allseits beschworene Motto „Nie wieder” darf angesichts der aktuellen Umstände nicht zu einem Lippenbekenntnis verkommen. Es erhält gerade in dieser Zeit eine akute Bedeutung. Nie wieder ist JETZT!

Aus diesem Anlass werden das Wort ergreifen:

  • Rabbiner Yitshak Ehrenberg mit dem Kaddisch für die Ermordeten und Entführten
  • Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
  • Aaron Sagui, Gesandter der israelischen Botschaft in Deutschland
  • Sharon Jägermann, Zusammen Berlin
  • Josias Terschüren, Christen an der Seite Israels e.V.