Herbstakademie 2026: Call for Papers für Nachwuchswissenschaftler:innen

Antisemitismusforschung: Zwischen Aufklärung, Empirie und Abwehr

Im Rahmen der Herbstakademie wird es wieder die Möglichkeit geben, dass junge Wissenschaftler:innen aller Disziplinen ihre antisemitismuskritischen Forschungen präsentieren. Besonders angesprochen werden Forschende kurz vor bzw. nach ihrem MA-Abschluss sowie im Promotionsverfahren.   

Einreichen von Beiträgen

Interessierte Nachwuchswissenschaftler:innen aller Fachrichtungen und Abschlüsse sind eingeladen, bis zum 5. Oktober 2026 eine kurze Vortragsskizze (max. ½ Seite) sowie einen tabellarischen wissenschaftlichen Lebenslauf (CV, max. ½ Seite, auf einer extra Seite) einzusenden. Die Vortragsskizze sollte das Forschungsthema, die Fragestellung, die methodische Herangehensweise sowie vorläufige Ergebnisse kurz und prägnant darstellen. Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. 

Bitte senden Sie Ihre Unterlagen in einer einzelnen PDF-Datei per E-Mail unter dem Stichwort „Nachwuchspanel 2026“: akademie@tikvahinstitut.de.

Vorträge sind maximal 15 Minuten lang. Der Veranstaltungsort liegt zentral in Berlin. Die ausgewählten Vortragenden werden rechtzeitig über den genauen Ort und die Zeit ihres Vortrags informiert. 

Für die ausgewählten Vortragenden können nach Maßgabe des Fördergebers die Reise- und Übernachtungskosten vom Veranstalter auf Antrag übernommen werden. 

Mögliche Themenfelder (Auswahl)
  • Antisemitismus an Hochschulen; 
  • Rechte Antisemitismen; 
  • Manifestationen des israelbezogenen Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023; 
  • Antisemitismus im digitalen Raum und in den sozialen Medien; 
  • Leerstellen der Antisemitismusforschung vor und nach dem 7. Oktober 2023;     
  • Allianzen antisemitischer Bewegungen (rechts, links, islamisch); 
  • Antisemitismusforschung und postkoloniale Theorie, Intersektionalität, Gender-Studies, Rassismusforschung; 
  • Islamischer Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart; 
  • Christlicher Antijudaismus/Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart; 
  • Antisemitismus im Kunst- und Kulturbetrieb; 
  • Rechtliche und politische Maßnahmen gegen Antisemitismus; 
  • Klinisch-psychologische, psychoanalytische und sozialpsychologische Ansätze (Gewalt, Trauma, etc.); 
  • Antisemitismus und Meinungs- / Wissenschaftsfreiheit; 
  • Antisemitismusforschung und (ältere, neuere) Kritische Theorie; 
  • Holocaustforschung, Genozidforschung und Historikerstreit 2.0; 
  • Angriffe auf Antisemitismuskritik und kritische Antisemitismusforschung. 
Mehr Informationen zur Herbstakademie 2026 ab Oktober 2026